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Hardcover

Bloom

Die Apokalypse beginnt in deinem Garten

von Kenneth Oppel
Übersetzt von: Inge Wehrmann
Hardcover
Auflage 2. Aufl.
Fester Einband
345 Seiten; 213 mm x 139 mm; ab 12 Jahre
2020 Beltz
ISBN 978-3-407-75558-2
KNV-Titelnr.: 80775295

versand- oder abholbereit in 48 Stunden
17.50 EUR




 
Ebenfalls verfügbar als:

Zusatzinfos
Besprechung
"'Bloom' gehört zu den wohl spannendsten Jugendbüchern überhaupt. Mit einer sehr actionreichen und skurrilen Geschichte reißt das Buch nicht nur völlig mit, es wird sicherlich auch polarisieren. Mir gefiel's! Ich fand es zudem sehr aktuell und will wissen, was da noch alles nachkommt." Damaris liest, 30.4.2020 "Oppel versteht sein Handwerk. Er erzählt routiniert und packend, überschreitet gelegentlich die Grenzen zum Horror, sorgt an anderen Stellen durch humorvolle Szenen und Dialoge auch wieder für Entspannung." Andrea Wanner, titel kulturmagazin, 19.4.2020

Kurztext / Annotation
Angriff der Killerpflanzen!

Langtext
Nach einem starken Regenfall taucht überall schwarzes Gras auf, dessen Herkunft sich niemand erklären kann. Schnell überwuchert es Felder und ganze Städte überall auf der Welt. Die Menschen leiden unter heftigen Allergien, die Nahrungsmittelversorgung ist bedroht und schließlich greift das Gras Menschen direkt an. Zur gleichen Zeit entdecken drei Jugendliche, dass gerade sie seit Beginn des Horrors ihre Allergien losgeworden sind - und ungeahnte Kräfte entwickeln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und dem schwarzen Gras?

Verfasser
Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Oppel, Kenneth
Kenneth Oppel, geb. 1967, gilt als literarisches Phänomen. Von Roald Dahl ermutigt, veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit 14 Jahren. Inzwischen hat er zahlreiche Romane und Drehbücher verfasst. Heute lebt er mit seiner Familie in Toronto. Bei Beltz & Gelberg ist seine weltweit erfolgreiche Fledermaus-Trilogie mit den Bänden Silberflügel, Sonnenflügel und Feuerflügel erschienen sowie die Bücher Nachtflügel, Wolkenpanther und Wolkenpiraten.

Wehrmann, Inge
Inge Wehrmann, geboren 1958 in Unna, studierte in Münster, Minneapolis und Bergen Anglistik, Skandinavistik und Germanistik und übersetzt seit vielen Jahren Kinder- und Jugendbücher sowie belletristische Werke aus dem Englischen, Norwegischen und Schwedischen. Sie lebt mit ihrer Familie in Ostwestfalen auf dem Land und spielt in ihrer Freizeit Theater.

Leserrezensionen

Gefährliche Pflanzen 08. Juni 2020
Anaya, Petra und Seth sind ungefähr gleich alt und leben auf einer Insel in Kanada. Früher einmal waren Anaya und Petra die besten Freundinnen, aber dann haben sie sich verkracht und geben sich gegenseitig die Schuld daran. Anaya leidet unter allen möglichen Allergien, vor allem allergische Hautreaktionen. Darum möchte sie sich am liebsten verkriechen und nicht weiter auffallen. Petra hingegen sonnt sich - zumindest hat es den äußeren Anschein - im Kreise ihrer Bewunderer und alle haben Mitleid mit ihr wegen ihrer Wasserallergie. Aber ansonsten sieht sie super aus - also meint Anaya, sie solle sich mal nicht so anstellen. Dann ist das noch Seth. Er ist noch nicht lange im Ort, doch von Anfang an Einzelgänger. Eines Tages wachsen plötzlich überall eigenartige schwarze Pflanzen, die bei allen allergische Reaktionen auslösen. Nur Anaya fühlt sich besser denn je und auch Petra und Seth sind immun gegen diese neuen Pflanzen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive der drei. Die Entwicklungen hätte ich nie so vorausgesehen und ich möchte hier auch nicht weiter darauf eingehen. Ein interessantes Buch, allerdings auch mal wieder eine Trilogie - wie man dem englischen Originaltitel entnehmen kann.
Schwarzes Gras 31. Mai 2020
Anaya ist eine von zahlreichen Allergien geplagte Jugendliche. In der Schule wird sie gehänselt wegen ihrer Akne und der heftigen Allergie. Sie hat sich mit ihrer ehemals besten Freundin, Petra, die unter einer sehr seltenen Wasserallergie leidet, hat sie sich gestritten. Als Außenseiterin fühlt sie sich zu dem merkwürdigen Jungen Seth hingezogen der einsam in einer Ecke hockt und zeichnet.

Eines Tages beginnt es heftig zu regnen und Petra ist draußen unterwegs. Merkwürdigerweise spürt sie trotz des Regens keine Beschwerden und sie genießt es einmal richtig nass zu werden. Wenig später beginnt überall schwarzes Gras zu wachsen das die ganze Ernte vernichtet. Weltweit kommt es zu diesem Phänomen. Die Pflanzen wachsen immer schneller und die Menschen beginnen unter heftigen Allergien zu leiden. Nur Anaya und die beiden anderen fühlen sich stärker als vorher. Gibt es da einen Zusammenhang?

Das Buch ist eine Mischung aus Horror und Dystopie. Die Geschichte wirkt sehr übertrieben und abstrus. Der Schreibstil ist lebendig und man ist gleich mittendrin. Das Cover ein richtiger Hingucker in jeder Buchhandlung. Manche Beschreibungen sind bestimmt nich für jede Altersgruppe geeignet. Das Buch endet mit einem fiesen Cliff-Hänger und ich bin gespannt was einem im nächsten Band erwartet.
Trashiger und humorvoller Horror für Jugendliche 29. Mai 2020
Das erwartet euch:

Bloom ist definitiv anders. Ich würde es am ehesten in die Kategorie Sciene Fiction einordnen. Horrorelemente sind auch eingestreut.

Anders ist es auch weil die Helden im Buch klassische Antihelden sind. Genau genommen dreht sich alles um 3 Teenager, die schräger nicht sein könnten. Anayas Schönheit versteckt sich hinter furchtbarer Akne und außerdem ist sie allergisch gegen so ziemlich alles. Ihre ehemals beste Freundin Petra leidet an einer seltenen Wasserallergie und Seth trägt seltsame Narben am Körper.
Als eines Tages saurer Regen auf die Erde fällt und seltsame, schwarze Pflanzen zu wachsen beginnen, scheinen die drei Außenseiter die einzigen zu sein, die gegen den Regen und das giftige Gras immun zu sein scheinen. Viel mehr noch entwickeln sie ungeahnte Kräfte. Es liegt an ihnen die Erde vor der drohenden Apokalypse zu retten.

Viel mehr will ich zur Story gar nicht verraten. Stellt euch aber schon mal auf ein trashiges Leseerlebnis mit viel schrägem Humor ein.


Meine Meinung:

zum Cover
Das Cover ist richtig gelungen und passt einfach zur Handlung. Live schaut es noch um ein vielfaches besser aus. Auf Fotos kommt es gar nicht so richtig zur Geltung. Die schwarzen Ranken sind übrigens auch im Buchinneren zu finden. Von mir gibts einen Daumen nach oben für die Illustration.

zum Schreibstil
Ich habe vorher leider noch nichts von Kenneth Oppel gelesen. Leider, weil mir sein Stil echt gut gefällt. Er schreibt sehr angenehm und flüssig, geizt allerdings auch nicht mit Fachausdrücken aus dem wissenschaftlichen Bereich bzw. der Pflanzenkunde. So konnte ich tatsächlich noch was lernen ;-)

Kenneth Oppel versteht es definitiv mit wenigen Worten eine spannende Atmosphäre zu versprühen. Gleichzeitig ist er aber auch sehr humorvoll. Ich liebe diese Mischung einfach.

zur Handlung
Die Handlung war so ganz anders als ich es erwartet habe, sprich es ging in eine ganz andere Richtung. Das hat mich wirklich (positiv) überrascht. Kenneth Oppel zäumt das Pferd von hinten auf - im Prolog befinden wir uns am Ende des Buches. Hier entstehen gleich mal eine Menge Fragezeichen und man will einfach weiter lesen. Mit der Auflösung müssen wir uns dann aber ein bisschen gedulden. Der Samen für ein spannendes Abenteuer wurde aber gesäht.
In etwa ab der Hälfte hatte ich dann zugegebenermaßen mal einen kleinen Hänger. Da ich aber wie gesagt unbedingt wissen wollte was das Ganze zu bedeuten hat, konnte ich diese kleinen Längen verzeihen. Der Schluss wird dann ziemlich rasant und so richtig herrlich trashig. Kennt ihr fleischfressende Pflanzen? Nein? Dann lest das Buch!!!

Vielleicht noch kurz dazu: Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie. Man kann Bloom aber auch gut als Einzelband lesen. Klar bleiben dann vielleicht ein paar Fragen unbeantwortet - das ist aber wirlich nicht schlimm. Wer es genau wissen möchte, wird die Reihe ohnehin weiter verfolgen.

zu den Charakteren
Die Protagonisten sind so herrlich perfekt unperfekt. Wisst ihr was ich meine? Mit ihren ganzen Macken sind sie mir alle irgendwie ans Herz gewachsen. Auch wenn ich zum Beispiel bei Petra mit ihrer divenhaften Art etwas länger gebraucht habe.
Alle drei Helden wurden mit einer Menge Charaktereigenschaften ausgestattet, was ihnen einen schönen Tiefgang verliehen hat. Schön fand ich auch den einen und anderen Schwenk in die Vergangenheit, wodurch ich das eine oder andere Verhalten der Protagonisten noch besser nachvollziehen konnte.
Übrigens wechseln die Erzählperspektiven zwischen den Helden hin und her. Das belebt das Buch ungemein.

Fazit
Bloom - Die Apokalypse beginnt in deinem Garten ist ein Leseerlebnis "der anderen Art". Ich mochte den trashigen Stil, der mich an alte Horrorfilme im Stil von "Die Körperfresser kommen" sehr. Der Genremix ist hier auch sehr gelungen. Fans von Sci-Fi, Horror und Dystopien kommen voll auf ihre Kosten. Trotz einiger Längen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann euch das Buch wärmstens weiterempfehlen.




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